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TEPIDARIUM: Ein wichtiger Teil des römischen Badetempels war das Tepidarium, ein sogenanntes Regenerationsbad. Dort herrschten ca 37-39°C und eine Luftfeuchtigkeit von 40-60%. Die Wärme wurde von den terrakottagefliesten Wänden und massiv gebauten Marmor-, Keramik- oder Steinliegen abgestrahlt. Der Aufenthalt ist aufgrund der verträglichen Konditionen sehr entspannend, es gibt keine zeitliche Begrenzung. Häufig zur Anwendung kommen Mineral-Aerosole, Heilkräuter und ätherischen Öle.
THERME: Heilquelle
THERMALBAD: Badeanstalt, Kurbad mit (warmen) Heilquellen, die je nach Ort unterschiedliche natürliche Wirkstoffe, z.B. Schwefel, enthalten.
TIROLER SCHWITZSTUBE: Die Tiroler Schwitzstube ist in ihrer Funktionsweise an die finnische Sauna angelehnt, aber mit heimischen Materialien gebaut. Sie entschlackt den Organismus und regt den Kreislauf an.
TIROLER STEINÖLBAD: Ursprung der „gesunden Naturkraft“ ist 180 Millionen Jahre alter Ölschiefer, der in einem aufwendigen Verfahren bearbeitet wird, um das Fossil-Badeöl zu gewinnen. Die Anwendung geschieht in einer speziellen Badewanne. Besondere Heilerfolge vor allem bei Rücken- und Gelenksleiden, rheumatischen Beschwerden und Hautirritationen. Das Steinölbad wird aber auch zur Stärkung des allgemeinen Wohlbefindens angewendet. Badedauer: ca. 20 Minuten.
Trennkost Bei dieser Ernährungs- und Diätform wird darauf geachtet, dass Eiweiße und Kohlenhydrate zeitlich getrennt aufgenommen werden. Das Grundprinzip der Trennkost besteht in der Trennung der Lebensmittel in die Kategorien Kohlenhydrate, Eiweiß und neutrale Lebensmittel. Auf die Menge und die Kalorien der verzehrten Lebensmittel muss dabei nicht geachtet werden. Die Trennkost wurde in den 1930er Jahren von Howard Hay entwickelt.
TRINKKUREN: Das bewusste, freiwillige oder medizinisch indizierte Trinken von Heil- oder Thermalwasser. Noch im vorigen Jahrhundert war das Trinken von Heilwasser eine vielfach angewandte therapeutische Methode, sie wurde allerdings durch das verstärkte Aufkommen von Arzneimitteln verdrängt. Heutzutage befinden wir uns in einem Prozeß der Rückbesinnung, vermehrt setzen Ärzte und Ernähungswissenschaftler Heilquellen therapiebegleitend ein.
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