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Alpine Wellness Lexikon

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HASLAUER LIEGE:
Soft-Pack-System, bei dem der Körper auf der ‚Haslauer Liege' in eine Folie gebettet und sanft in ein Wasserbad abgesenkt wird, ohne dabei mit dem eigentlichen Badewasser in Berührung zu kommen. Bei einer Wassertemperatur von 37 Grad kann somit die aufgetragene Packung ihre Wirkung voll entfalten

HEILGYMNASTIK:
Krankengymnastik zur Rehabilitierung des Bewegungsapparates.

HEUBAD:
Wärmebehandlung mit Heu, die den Körper sanft zum Schwitzen bringt und ihn sanft entgiftet und entschlackt. Heubäder empfehlen sich speziell bei Arthrosen und Neuralgien.

HEUKRAXENOFEN:
Im Heukraxenofen sitzt man vor einer heugefüllten Nische und lässt die Wärme sowie den Kräuterdunst auf Ihren Rücken einströmen. Rheumatische Beschwerden können mit Heubehandlungen gelindert werden. Die milde Wärme und die Inhaltsstoffe des Heus wirken entschlackend und schweißtreibend auf den Körper. Das dabei ausströmende ätherische Öl "Cumarin" (welches beim Trocknen des Heus entsteht) ist belebend und entkrampfend.
Heubad:Eine traditionsreiche, alpine Behandlungsform auf absolut natürlicher Basis, mit den Schätzen der alpinen Pflanzenwelt. Die Kräfte des Alpenheus sind seit Jahrhunderten bekannt. Beim Heubad wird eine Schicht gut eingewässerten Heus auf eine Liege aufgelegt. Der Kunde legt sich direkt aufs Heu und wird mit einer weiteren Heuschicht bedeckt. Danach wird er noch in eine Folie eingeschlagen.Der Stimulans durch tausende unterschiedlich geformte Blättchen und Blattteile auf der Haut in Verbindung mit der Wärme führen zu erhöhter Schweißbildung bei gleichzeitiger milder Überwärmung. Dabei ist diese Behandlung kreislaufschonender als etwa vergleichbare Peloidbehandlungen

HEUBLUMENBAD:
Extrakte oder ätherische Öle aus Heublumen werden dem warmen Badewasser beigegeben. Positive Auswirkungen auf das Wohlbefinden bei chronisch-degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates (Rheuma, Gicht, Arthritis usw.), Muskelverspannungen und zur Förderung des Stoffwechsels.

HYPERTONIE (BLUTHOCHDRUCK):
Mindestens jeder fünfte Mensch in den Industrieländern leidet unter erhöhtem Blutdruck - viele, ohne es zu wissen. Der gesteigerte Blutdruck im Herzen und den Gefäßen schädigt das Gefäßsystem und verursacht Arteriosklerose. Gesunde Ernährung, regelmäßige körperliche Bewegung sowie Verzicht auf Nikotin können dieser Volkskrankheit entgegenwirken.

HOMÖOPATHIE:
Der sächsische Arzt Samuel Hahnemann begründete 1810 als Gegensatztherapie zur Schulmedizin (Allopathie) das Heilverfahren der Homöopathie. Der Grundsatz dieser Lehre ist, dass Ähnliches mit Ähnlichem behandelt wird (Ähnlichkeitsregel) – der Körper wird so angeregt, gegen bestimmte Krankheitssymptome zu kämpfen. Homöopathische Heilmittel werden am gesunden Menschen geprüft, sie können sowohl konzentriert als auch verdünnt verabreicht werden.


HOMÖOSTASE:
Das Wort kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Gleich-Stand“. Bei diesem Begriff (1929 von Walter Cannon eingeführt) geht es um eine selbstregulierende Funktion innerhalb eines Systems, also auch im menschlichen Organismus. Ein Homöostat hat also die Fähigkeit, konstant einen stabilen Zustand zu halten, dies umfasst beim Menschen alle lebenserhaltenden Organismusfunktionen, wie etwa Atmung, Herzfrequenz, Blutdruck oder Körpertemperatur.


HORMONE:
Hormone sind chemische Stoffe, die von Drüsen gebildet und übers Blut verbreitet werden, so genannte Regelkreise sind für die Ausschüttung von Hormonen zuständig. Hormone sind Botenstoffe, da sie Informationen übermitteln, aber nicht im Stoffwechsel verwertet werden. Hormone regeln das Wachstum, die Geschlechtsentwicklung, die Leistungsfähigkeit, den Zellstoffwechsel uvm.

HOPFEN:
Die mitteleuropäische Kletterpflanze „Humulus lupulus“ wird nicht nur zum Bierbrauen verwendet. Hopfen gilt als natürliches Konservierungsmittel, wirkt beruhigend auf das Nervensystem und den Verdauungstrakt und löst Angst- und Spannungszustände.

HOPFENBAD:
Es wirkt beruhigend und entspannend. Bäder aus Hopfenblüten sind gute Einschlafbäder. Die östrogenähnlichen Inhaltsstoffe machen das Hopfenbad auch zu einem speziellen Frauenbad z.B. bei Menstruationsbeschwerden.


HYAZINTHEN:
„Hyacinthus orientalis“ ist ein mediterranes Liliengewächs mit duftenden Blütentrauben. Das daraus gewonnene ätherische Öl wirkt beruhigend und entspannend, es fördert die Kreativität und schenkt Harmonie. Sein süßer, schwerer Duft sorgt für eine sinnliche Atmosphäre.

HYDROTHERAPIE:
Hydro (griechisch) bedeutet Wasser. Die Hydrotherapie ist eine Therapieform, welche auf verschiedenen Wasser-Anwendungen wie etwa auf Güssen, Bädern und Wickeln beruht. Sie wurde von Kneipp entwickelt.

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Wir bedanken uns sehr herzlich bei den nachstehenden "Lexikon-Partnern" für deren freundliche Beiträge:

Institut für Urlaubs-, Reise- und Höhenmedizin
A-6060 Hall in Tirol
Univ.Prof.Dr.Wolfgang Schobersberger
http://ihm.umit.at

Lothar Gluderer
G+G Projektmanagement
http://www.g-gprojectmanagement.com

www.wellness.de