EU-Projekt Alpshealthcomp
Bei diesem Projekt, das in seiner vollen Titellänge eigentlich „Strengthening the competitiveness of the Alps as a sustainable health and wellness competence destination“ heißt, handelt es sich um ein länderübergreifendes Projekt mit der Zielsetzung einer umfassenden Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Alpenraums als alpine Gesundheits- und Wellness destination.
Getragen wird das Projekt (EU Gemeinschaftsinitiative INTERREG IIIB Alpine Space - vgl. www.alpinespace.org) von der Autonomen Provinz Bozen/Ressort Gesundheit und Sozialwesen (Lead-Partner), sowie von den Projektpartnern Bayern Tourismus Marketing GmbH, Verein Alpine Wellness Österreich, Municipality of Arta Terme (Udine), Fachhochschule München (Fachbereich Tourismus), der Freien Universität Bozen (Fakultät für Wirtschaftswissenschaften) und dem ICRET (International Center for Research and Education in Tourism in Innsbruck). Die Gemeinschaftsinitiative „Alpine Space“ zielt darauf ab, durch die Vernetzung von Gesundheit und Tourismus die Wertschöpfung der Region insgesamt zu verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit des Alpenraum s auf dem Gebiet der alpinen Gesundheit und des Wohlbefindens für Körper und Seele zu stärken. Durch die Orientierung der Partner an einer gemeinsamen Leitidee, die Kombination von Erfahrungen, Wissen und spezifischer Fortbildung soll eine fachliche und wirtschaftliche Kooperation erreicht werden, die hochwertige Leistungsangebote sowohl für die Bewohner als auch vor allem für die Gäste und Urlauber produziert.
Grundlegende Zielsetzung des EU Projekts „Alpshealthcomp“ ist die Stärkung und Weiterentwicklung der Wettbewerbsfähigkeit des Alpenraum s als nachhaltige Gesundheits- und Wellness destination. Schwerpunkte des 3-Jahres-Programmes (2005-2007) sind dabei u.a. die alpinspezifische medizinische Wirkungsforschung , Qualitätsmanagement der alpinen Wellness - und Gesundheitsangebote, und Initiativen im Bereich der länderübergreifenden Aus- und Weiterbildung.
Die Projektpartner repräsentieren einen Zusammenschluss kompetenter Institutionen im Bereich Gesundheit, Tourismusmarketing, Tourismusforschung und -ausbildung. Das Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit des alpinen Gesundheits- und Wellness tourismus effizient zu stärken, soll im Rahmen des Projektes konkret durch die folgenden Arbeits- undForschungsschwerpunkte erreicht werden:
- Entwicklung von Qualitätsstandards und Verfahren der Qualitätssicherung für typisch alpine Gesundheits- und Wellness angebote auf betrieblicher und örtlicher Ebene mittels Kriterienkatalogen und laufendem Qualitätsmanagement.
- Entwicklung und Vernetzung innovativer, regionaltypischer alpine Angebote und Produkte, die in dieser Form nur im Alpenraum existieren und auch nur dort authentisch angewendet werden können - zur Steigerung der Wertschöpfung in Gesundheits- und Wellness destinationen .
- Wissenschaftliche Fundierung der gesundheitlichen Wirksamkeit typisch alpiner Gesundheitsangebote, sowohl durch das Zusammenführen bestehender Studien als auch durch neue Studien- und Forschungsaufträge. Dabei soll den natürlichen Ressourcen wie Höhenlage, Wasser, Moor, Heilkräuter, Molke, Heu, Apfelextrakte, etc. besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden .
- Einrichtung einer webbasierenden Info rmations- und Austauschplattform ( öffentliches Internet sowie Extranet für geschlossene Benutzergruppen) und generelle Info rmations- und Öffentlichkeitsarbeit (in Kooperation mit Alpine Wellness International GmbH).
- Begleitende Marktforschung zu Kundenwünschen, -potenzialen und Erfolgsfaktoren in alpinen Gesundheits- und Wellness destinationen.
Das gesamte Projektvolumen wird zu 50% aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionalentwicklung gefördert.
Gesamtprojekt
Lead Partner
Dr. Florian Zerzer,
Dr. Barbara Caggegi,
Autonome Provinz Bozen - Südtirol
Ressort für Gesundheit und Sozialwesen
Freiheitsstraße 23
I-39100 Bozen
Tel. +39 0471 411553
barbara.caggegi@provinz.bz.it
Externes Projektmanagement
Alpenforschungsinstitut
Prof. Dr. Thomas Bausch,
Michael Tyrkas,
Am Kurpark 21
D-82467 Garmisch-Partenkirchen
http://www.alpenforschung.de




